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Spuk aufgedeckt

GhostbustersNach langen Forschungsarbeiten ist es uns gelungen, die Hintergründe der Ereignisse in der Itelhöhle aufzudecken. Unsern Reportern ist es gelungen, den höchst mysteriösen Fall zu lösen.

Nachdem wir unseren letzten Bericht veröffentlicht hatten, machten wir uns auf die Suche nach den angeblichen Gespenstern. Unser Reporter Manfred Huber begab sich am 20.05.1988 auf den Weg zu Itelhöhle nahe an der Grenze zur DDR. Als er am Eingang der Höhle angelangt war, fand er diesen verschlossen vor, aber unser Reporter hatte sich vorher über die Höhle informiert und wußte daher, daß sie zwei Eingänge hat. Also machte er sich auf den Weg zu einem Schacht, der sich kurz vor dem Eingang zum Eisenbahntunnel befindet. Er öffnete den Deckel und plötzlich.... Das war es, wodurch unser Reporter an diesem Fall scheiterte, denn er erlitt einen schweren Schock und weigerte sich, weiter an diesem Fall zu arbeiten. Er erzählte uns, daß er ein Gespenst mit roten Augen und grünen Haaren gesehen hätte, weiterhin trug das angebliche Gespenst einen weißen, bettlakenänlichen Umhang. In diesem Augenblick ging Manfred Huber ins das Reich der zwitschernden Kanarienvögel über und ihm entschwanden die Sinne. Wenig später fand er sich im Gewahrsam zweiter Zöllner wieder, die ihn zurück in unseren Hauptsitz brachten. Wir bedankten uns bei den Zöllnern und verabschiedeten sie. Am darauffolgenden Tag machte sich Thorsten Helbing, einer unser Geschäftsführer, auf den Weg. Er hatte sich mit einer M 16 und einem Schweißbrenner bewaffnet. Sascha Störmer und Mathias Probst (der andere Geschäftsführer) brachten ihn mit einem Jeep zur Höhle und hielten am Wagen Wache. Thorsten Helbing packte den Schweißbrenner aus und machte sich daran, die Stahltür vom Haupteingang der Höhle zu öffnen. Danach ging er in die Höhle und suchte das Gespenst. Als er am Wasserstollen angekommen war, packte er seinen Plan aus und durchsuchte die einzelnen Gänge. Nachdem er alle davon durchsucht hatte, kehrte er in die große Halle der Haupthöhle zurück und machte sich erstmal ein Lagerfeuer,um dort ersteinmal eine Pause zu machen. Zur selben Zeit wurden Sascha Störmer und Mathias Probst von mehreren Polizisten überwältigt und gefesselt. Von diesen Machenschaften hatte Thorsten Helbing aber nichts mitbekommen und ließ sich nicht weiter beunruhigen. Plötzlich hörte er ein leises Zischen. Da er neugierig war, wollte er natürlich wissen, was sich hinter diesem Geräusch verbarg. Als er aufstand, um nachzusehen, woher das Geräusch kam, lief plötzlich eine Gestalt mit roten Augen und grünen Haaren auf ihn zu. Thorsten Helbing reagierte sofort und gab einige Warnschüsse mit seiner M 16 ab, die jedoch bewirkten, daß sich einige Steine von der Höhlendecke lösten und auf den Boden niederprasselten. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich hinter einen Felsvorsprung retten, aber die Gestalt wurde durch dieGruselgeist Steine eingeklemmt und konnte sich nicht befreien. Thorsten Helbing lief auf die Gestalt zu und riß ihr das weiße Tuch vom Leib. Darunter verbarg sich ein kleiner Junge, der ihm mit einer Wasserpistole ins Gesicht spitzte. Nachdem auch noch seine Kleidung naß war, entriß er dem frechen Jungen die Wasserpistole und wollte ihm erstmal den Hintern versohlen. Doch der Junge wehrte sich und schrie nach Leibeskräften. Durch seine Schreie wurden zwei Wanderer aufmerksam, die sofort in die Höhle gingen um nachzusehen, was sich dort für Orgien abspielten. Als sie am Ort des Geschehens angekommen waren, sahen sie zwei wilde Gestalten, die fürchterliche Geräusche ausstießen und schreckliche Verrenkungen veranstalteten. Die beiden Wanderer erschraken und liefen schreiend zum nächsten Bahnwärterhäuschen, um von der Sache zu berichten. Der Bahnwärter alarmierte sofort die Bahnpolizei, bei der sich Sascha Störmer und Mathias Probst befanden. Die beiden Polizisten schmissen sich in ihren Isuzu Trooper und wollten sofort zum Tatort fahren. Ihr Auto war aber nicht im besten Zustand, deshalb wurden sie auf halbem Wege von ihrem Hinterrad überholt und rasten in den schlammigen und grundlosen Itelteich. Nach einigen Minuten konnten sich die Polizisten jedoch befreien und schwammen ans Ufer. Nachdem sie ihre Uniformen getrocknet hatten, gingen sie zur Itelhöhle, um nachzusehen, ob etwas Wahres an den Berichten der Wanderer dran war. Als sie in der Höhle angekommen waren, sahen sie den Geschäftsführer der Spitzenzeitung "WALKENRIEDER POST". Dieser hatte in der Zeit, wo die Bahnpolizei zur Höhle unterwegs war, den Jungen überwältigt und gefesselt. Er übergab ihn der Polizei, und so war der Spuk in der Itelhöhle aufgeklärt. Damit bewiesen die Spitzenleute der WALKENRIEDER POST, daß ihnen kein Fall zu schwer ist.

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