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YNO 251 KOLIBRI
 

Nationalität: Yxno
Schiffstyp: Hospitalschiff der Klasse II
Hauptantrieb: Flüssigstoff- Ionenimpulstriebwerk (nuklear), Schubleistung: 2,2 Mio. Kilo- Newton
Besatzung: 3-4 Schiffs- flieger, bis zu 20 Patienten
Bewaffung: 1 Laserstrahler
Panzerung: Meteroiten- Deflektorschirm und Synthostahlpanzerung

   
Die Yxoner hatten von sich aus zwar keine Raumfahrt entwickelt und betrieben (was sich erst nach dem Beitritt zur Föderation änderte), waren aber dafür auf dem Gebiet der Medizin den Xyonern (und sogar, wie sich später herausstellte, auch der Föderation) um einige Nasenlängen voraus. Das war auch eigentlich kein Wunder, heilten sie doch fast alle auftretenden Krankheiten mit den auf ihrem Planeten im Dschungelklima üppig gedeihenden Heilkräutern, die in einer enormen Vielfalt existieren. Nach dem Föderationsbeitritt glichen die Yxoner ihren Wissenstand dem allgemeinen Niveau in der Medizin an, es war jedoch bald erkennbar, dass sie sich als besonders begabt und geschickt auf diesem Gebiet herausstellten, und seitdem gehören die Yxoner zu den gefragtesten und kompetentesten Medizinern des Sternenbündnisses.

Zu ihrem Erstaunen mussten die Dschungelplanetenbewohner feststellen, dass es in der Föderation kein einziges Hospitalschiff gab, das ihren Vorstellungen entsprach. Zu der Zeit existierten tatsächlich fast nur solche der Klasse I, die ausschliesslich dem Krankentransport dienten. Kurzerhand kaufen sie eins und bauten es nach ihren Anforderungen um. Das neue Schiff, die KOLIBRI, wurde mit offenen Armen am Markt aufgenommen, denn bisher musste eine Mannschaft bei einem Unfall mit Verletzten ganz auf ihre eigene Krankenabteilung vertrauen, was oft nicht die beste Lösung war. Erst mit der KOLIBRI war eine rasche medizinische Hilfe im grösstmöglichen Umfang möglich.

Eine Besonderheit dieses Schiffes ist der runde "Kopf", der im Notfall abgesprengt werden und die Überlebenden 200 Stunden lang versorgen kann. Im Extemfall kann die KOLIBRI dazu noch aussergewöhnlich schnell beschleunigen und besitzt seit neustem einen Synthostahlpanzer. In der Flotte des föderativen medizinischen Hilfsdienstes befinden sich heute viele Schiffe dieses Typs.
 

 

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